Arno und Jochen führten die Übungen an den verschiedenen Stationen vor
Wie immer begann auch diese Woche das Training nach dem Eröffnungskreis mit einem Aufwärmspiel. Dem Wunsch des pünktlichsten Kindes folgend wurde eine chinesische Mauer mit Hütchen aufgebaut. Die Kinder rannten nun immer von einer Seite der Halle zur anderen und passierten dabei die Mauer. Auf dieser versuchte ein Kind sie abzufangen. Wer gefangen wurde, half den anderen Mauerfängern beim Fangen der restlichen Kinder. Das ging so lange, bis alle Kinder gefangen waren und eine neue Runde gestartet wurde.

Als mehrere Durchläufe den Bewegungsdrang gestillt hatten, erholten sich die Kinder in der Trinkpause.

Während sich die Kinder aufgewärmt hatten, hatte Trainer Arno schon fleißig mit den Eltern die Tischtennisplatten vorbereitet und die Eltern in das kommende Training eingewiesen. Nun erklärte er den Kindern, dass sie heute ein „ST“ durchführen würden. „ST“ steht für "Spezial-Training" (oder auch für "Stationen-Training"). Denn an ganz verschiedenen Stationen konnten die Kinder sich an anspruchsvollen und herausfordernden Übungen versuchen.

An der schrängen Bank wurde eine Übung zum Topspin durchgeführt
So streichelten sie einen Ball an einer schräg angebrachten Bank hoch, um einen Topspin anzudeuten. Es gab Stationen an denen nur parallel zur Seitenline oder aber nur diagonal gespielt werden durfte. An einer anderen Station standen nur kurz und an einer weiteren nur lange Bälle auf dem Programm. Die Eltern unterstützten dabei als sichere und zielgenaue Zuspielpartner. Auch der Vereinsspieler Loveen konnte den Kindern in der Acht platziert zuspielen. Bei dieser Übung spielt eine Seite nur parallel zur Seitenlinie und die andere Seite nur schräg beziehungsweise diagonal. Wenn man sich die Flugbahn des Balls von oben vorstellt, lässt sich eine Acht vorstellen. Aber auch die Kinder selbst verbesserten ihre Zielgenauigkeit durch das Spielen in einen Eimer auf der anderen Seite der Platte. Die Trainer liefen dabei durch die Halle und bestaunten das Können der jungen Sportler. Gegebenenfalls gaben sie dann Tipps, damit die Schläge noch besser werden.

Auf der Bank war nicht nur genaue Dosierung der Schäge gefragt sondern auch das Balance-Gefühl
Als alle Kinder jede Station einmal besucht hatten, wurden sie in die angrenzende Gymnastikhalle gerufen. Dort stellten sie sich mit Schläger auf eine Bank. Eltern und Trainer spielten ihnen dann der Reihe nach einen Ball zu. Direkt zurückgespielt war gleich schon das nächste Kind an der Reihe.

Abgeschlossen wurde das Training dann im Abschlusskreis, wobei die Kinder den Trainern und anderen Kindern am Ende noch freudig erzählten, was sie sonst gerade so machen. Das nächste Training wird am 3. Dezember wie gewohnt von 10:00 bis 11:30 stattfinden.