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Für die frühzeitigen Rückkehrer aus ihren Sommerurlauben bot die TTG der Jugend-Leistungsgruppe ein Vorbereitungstraining an, denn die Sporthalle ist ja wieder geöffnet. Nach mehreren Wochen Tischtennisabstinenz ist auffällig, dass gewohnt sichere Schlagbewegungen und Schlagabfolgen nicht mehr rund laufen und eine hohe Fehlerquote aufweisen.
Die Leistungsjugend lernte heute kennen, dass auch sehr flach über das Netz gespielte Schnittbälle geschossen werden können. Dazu musste der Aufschläger einen rückwärts-gedrallten und halblangen Aufschlag ausführen und den retournierten Schnittball mit einem Schuss beantworten. Auch ein viel zu flacher Aufschlag-Return musste mit der Vorhand geschossen werden. Ziel der Übung war hierbei, den Schlag tief und nah genug am Ball sowie mit kurzem Arm bei vorderer Ellenbogen-Position auszuführen.
Taktik im Tischtennis bestimmte das heutige Leistungstraining. PTRF nennt man taktische Möglichkeiten, um durch deren intelligente Anwendung erfolgreich zu sein:
P=Platzierung, T=Tempo, R=Rotation, F=Flugkurve.
Mit entsprechendem Einsatz und Variation dieser Elemente, kann die zurechtgelegte Taktik zum Sieg führen. Die sechs Spieler wurden in zwei Gruppen geteilt, die an drei Tischen je einen Satz spielten. Jedoch überlegte sich Gruppe A sowie Gruppe B jeweils eine Taktik aus den PTRF-Elementen. Nach dem Match und der Taktik-Anwendung musste jede Gruppe die Taktik der anderen Gruppe erkennen. Die Leistungssportler besprachen sich ausführlich und lernten dadurch viele taktische Möglichkeiten kennen. Außerdem übten sie das Erkennen der gegnerischen Taktik. Beim nächsten Taktiktraining werden die Gegenmaßnahmen der erkannten Taktik des Gegners behandelt.
Zusätzlich zum Taktiktraining wurden am Balleimer individuelle Schwächen des Sportlers besprochen und entsprechende Spielzüge trainiert. Spezielle Übungen zum Aufbau der Rumpfmuskulatur rundeten das Training ab.
Das Trainieren vorgegebener Spielzüge programmiert bestimmte Bewegungsabläufe in die Spieler. Beim Training mit freier Platzierung wird die Reaktion gefördert, wobei ebenfalls Bewegungsmuster des Gegners einprogrammiert werden, bei denen der Ball immer an eine bestimmte Position gespielt wird. Im Wettkampf werden die einprogrammierten eigenen Bewegungsabläufe und die Bewegungsmuster des Gegners automatisch abgerufen. Dadurch ist es möglich, in unmenschlich kurzer Zeit, gute gegnerische Schläge zu parieren.
Heute wurde nach einem beherzten Basketball-Match mehr als aufgewärmt an den Tischen eine bekannte Schwachstelle beim Tischtennis behandelt: der Wechselpunkt. Wechselweise spielte der Zuspieler seinem Partner in die Rückhand und in den Wechselpunkt. Im ersten Durchgang musste der Spielpartner alle Bälle mit Sidesteps und mit seiner Rückhand retournieren. Im zweiten Durchgang musste er den Ball in den Wechselpunkt mit seiner Vorhand zurückspielen.
Anschließend wurde das „7-Punkte-Ablösespiel“ veranstaltet, das auch die „Kleinen“ im Kooperationstraining spielten. Jedoch hatte die Leistungsjugend die Aufgabe, beim Spiel um Punkte einen Unterschnitt-Aufschlag und ansonsten nur Oberschnittbälle zu spielen. Ein erbarmungsloses Angriffsspiel begann und wurde fleißig trainiert.
Schon beim Aufwärmen war die Reaktion stark gefordert. Denn zwei gegenüberstehende Spieler mussten schnell entscheiden, wer der Fänger und wer der Flüchtige ist. Der eine Spieler war bei einer geraden Zahl der Fänger, der andere bei ungerader Zahl (Richtig: das haben schon die Kooperations-Kinder vorher probiert). Mit einer gestellten Rechenaufgabe ging nach blitzschneller Überlegung das Wegrennen los. Danach waren Körper und Geist gut aufgewärmt.
Oftmals werden im Wettkampf Punkte erzielt, wenn dem Gegner in seinen Wechselpunkt gespielt wird. Daher wurde das Parieren solcher Platzierungen geübt, indem jeder zweite Ball in de Wechselpunkt gespielt und verschiedenartig darauf reagiert wurde. Zuerst wurde mit der gleichen Schlagweise (mit der Rückhand) und schneller Side-Step-Bewegung retourniert, danach als Variante durch schnelles Umspringen mit der Vorhand zurückgespielt. Abgeschlossen wurde die Übung mit der Vorgabe, dass der Servierer dem Reagierer „irgendwann“ in den Wechselpunkt spielt. Der Reagierer konnte so seine eigene Entscheidung treffen, wie er pariert. Diese Übung ist auch als strategisches Mittel im Wettkampf geeignet. Nach einer Übung für eine kontrollierte Angriffseröffnung durch einen Vorhand-Topspin wurde noch ein kurzer Wettkampf gespielt und das Training damit beendet.
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Weiterlesen ...Es gibt Videos (bei YouTube) von unserem Kinder- und Jugend-Training:
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Viele Kinder haben erfolgreich bei der Kooperation Schule-Verein angefangen und möchten nun weiter Tischtennis trainieren. Nun suchen wir Unterstützung beim Kinder-Training.
Weitere Fragen beantworten gern unsere Jugendwarte. Bei Interesse kann man auch gern zu den Trainingszeiten vorbeikommen.
"Da1-H": Damen1-Heimspiel,
"Ju2-A": Jungen2-Auswärtsspiel,
"Er3-H": Erwachsene3-Heimspiel,
"Mä1-A": Mädchen-Auswärtsspiel,
"SA1-H" A-Schüler-Heimspiel,
"STC-A" Sommerteamcup-Auswärts.
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