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50 Jahre Tischtennis in Walldorf

Eine TT-Hochburg blickt zurück

von Peter Schell

Der langjährige Vereinsvorsitzende Bernd Lamadé hatte 1977 in knapp einjähriger mühevoller Arbeit eine auf mündlichen Aussagen von Gründungsmitgliedern und schriftlichen Berichten aus der Walldorfer Rundschau basierende Vereinschronik angefertigt, die von den Ursprüngen bis zum Jahr 1980 recht ausführlich die zahlreichen Aktivitäten des Vereins dokumentiert.

Ab dem Spieljahr 1978/79 hielt das bis 2007 erschienene Jahrbuch das Vereinsgeschehen in Wort und Bild fest.

In dieser 168 Seiten umfassenden handgeschriebenen und mit vielen Bildern versehenen Vereinschronik steht am Anfang zu lesen:
"Es war im Spätjahr 1945, also kurz nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs, als sich im Nebenzimmer des Walldorfer Gasthauses "Zum Erbprinzen" mehrere Interessierte zum Tischtennisspiel trafen. Zu ihnen gehörten Willi Freitag, Erich Herrmann, Rudi Herrmann, Werner Klary, Robert Kögel, Berthold Lamadé, August Schmittecker, Erich Schneider, Heinrich Vorfelder und Ludwig Vorfelder."

Im Sommer 1946 gesellte sich zu den Walldorfer Spielern ein junger 19-jähriger Mann, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft in den U.S.A. zurückgekehrt war: Walter Frey. Ende 1946 schlossen sich die Tischtennisspieler der SG Walldorf-Astoria an und gründeten eine eigene TT-Abteilung, zu deren Leiter Wilhelm Schell gewählt wurde. Erstmals nahm man in der Spielzeit 1947/48 mit 2 Herren- und 1 Damenmannschaft an einer Verbandsrunde teil.

Die 1. Herrenmannschaft wurde auf Anhieb Meister der Kreisklasse Heidelberg. Ein Jahr später, 1948/49, konnte das angestrebte Ziel, der Klassenerhalt in der Bezirksklasse, nicht erreicht werden, und man stieg wieder in die Kreisklasse ab.

Auch das Spiellokal wurde gewechselt: Vom "Erbprinzen" war man im Sommer 1947 in das Gasthaus "Zum Wilhelmsberg" wo auch das erste Freundschaftsspiel gegen den TTC Wiesloch ausgetragen wurde, umgezogen. Seit Frühjahr 1948 hieß das neue Domizil Gasthaus "Zur Post".

Im Juni 1948 trat Josef Schneider der TT-Abteilung bei, im Frühjahr 1949 stießen Willi Sandritter und Willi Astor hinzu. Im Dezember 1952 erfolgte die Loslösung der Fußballabteilung, die sich von der SG Walldorf-Astoria trennte und einen eigenen Verein, den 1.FC 08, gründete. Zu ihnen gesellten sich auch die Tischtennisspieler, da drei TT-Spieler zugleich aktive Fußballer waren: Walter Frey, Erich Kögel und Erich Schneider. Als neue Spielstätte wählte man das Nebenzimmer des Gasthauses "Zur Schloßbrauerei", nachdem man zuvor ein Jahr lang in der Turnhalle in der hinteren Grabengasse gespielt hatte.

Bereits am Ende der Spielrunde 1951/52 wurde erneut die Meisterschaft in der A-Klasse errungen und der damit verknüpfte Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft.1954 löste sich der zweite Walldorfer Tischtennisverein, der TTC Stern, auf, und dessen vier Jugendliche Manfred Bucher, Karl Bayer, Karl Weber und Heini Skopal wechselten geschlossen zum 1. FC 08, der im selben Jahr eine eigene Jugendabteilung aufbaute.

Im Spieljahr 1958/59 errangen Willi Astor, Erich Herrmann, Erich Kögel, Willi Sandritter, Walter Frey, Klaus Steinmann und Herbert Albrecht die Meisterschaft der Kreisklasse A und stiegen in die Bezirksklasse auf, die man allerdings zwei Jahre später wieder verlassen musste. Im Sommer 1962 zog die TT-Abteilung mit ihrer 1. und 3. Herrenmannschaft in die neu erbaute Gymnastikhalle der Schillerschule um, wo man nun auf vier Platten drei Mal pro Woche trainieren konnte. Die 2. Herrenmannschaft verblieb in der "Schloßbrauerei" und löste sich zwei Jahre später auf. Insgesamt hatten sich die Trainingsbedingungen ganz erheblich verbessert.

Im Dezember 1962 stellte der bisherige Abteilungsleiter Josef Schneider nach zehnjähriger Tätigkeit sein Amt zur Verfügung. Sein Nachfolger hieß Gernot Höfler, ein Jahr später übernahm Erich Kögel die Geschicke der TT-Abteilung.

Doch drehen wir den Jahreszeiger noch einmal um drei Jahre zurück. Es war im Spätjahr 1959, als ein 16-jähriger Junge mit seinen Eltern in die "Schloßbrauerei" zum Abendessen ging und aus dem Nebenzimmer ein ihm damals noch ungewohntes Pingpong-Geräusch vernahm. Sein Name: Bernd Lamadé.

Die besseren Trainingsbedingungen sollten ihre Früchte tragen:

  • 1966/67 errang der 1.FC 08 in der Besetzung Bernd Lamadé, Adolf Hohmann, Willi Astor, Willi Sandritter, Erich Kögel und Josef Rein die Meisterschaft der Kreisklasse A, nachdem man in den beiden vorangegangenen Spielzeiten als "Vize" knapp gescheitert war. Auch bei den am 3. Oktober 1966 ausgetragenen Kreismeisterschaften waren Walldorfs Zelluloidartisten erfolgreich.
  • 1967 Meister der A-Klasse: Josef Rein, Bernd Lamadé, Willi Sandritter, Adolf Hohmann, Erich Kögel, Willi Astor, Walter Frey.
  • Mit Bernd Lamadé wurde erstmals ein Walldorfer TT-Spieler Kreismeister im Herren-B Einzel. Zusammen mit Adolf Hohmann gewann er auch das Herren-B Doppel.
  • 1967/68 wurde die 2. Herrenmannschaft Vizemeister der B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf; großartiger Erfolg auch im Jugendbereich: Wolfgang und Burkhard Kloss, Peter Gehring und Jürgen Lörsch holten sich zusammen mit ihrem Trainer Josef Rein den Kreismeistertitel.

Im Januar 1969 konnte die TT-Abteilung ihre Trainingsbedingungen weiter verbessern, denn im FC-Clubhaus-Erweiterungsbau standen fortan zwei weitere Trainingsabende (auf jeweils vier Platten) zur Verfügung, auch die Gymnastikhalle der Schillerschule konnte weiter genutzt werden. Vor Beginn der Saison 1968/69 durfte Abteilungsleiter Erich Kögel einen Neuzugang vom TV Wilhelmsfeld begrüßen: Wolfgang Hofheinz, der in den kommenden Jahren, ähnlich wie Bernd Lamadé ganz erheblichen Einfluss auf die Geschicke der TT-Abteilung nehmen sollte.

1969/70, im dritten Jahr nach dem Aufstieg, feierte die 1. Herrenmannschaft mit Albin Schwarz (Neuzugang vom TTV Heidelberg), Josef Rein, Bernd Lamadé, Adolf Hohmann, Rudi Pelikan und Burkhard Kloss einen weiteren großen Erfolg: Der FC wurde Meister der Bezirksklasse und schaffte anschließend mit einem 8:8 (21:20 Sätze!) gegen BJC Buchen den Aufstieg in die Verbandsliga Nordbaden.

Zur Chronik 1971-1980

Training in den Sommerferien 2018

Die Sporthalle ist in den ersten drei Wochen der Sommerferien geschlossen (30.7.-19.8.) und in den letzten drei Wochen geöffnet (20.8.-9.9.) bevor es dann ab 10.9. wieder normal weiter geht. In der Woche vor den Ferien ist Training noch komplett möglich.

Wir müssen uns die Hallennutzungszeiten vom 20.8.-9.9. dann jedoch mit anderen Vereinen teilen, so dass wir im Detail folgendermaßen in den Hallenteilen trainieren können:

  • Montags: Gymnastikraum ab 17:00 Uhr
  • Dienstags: C-Teil ab 19:00 Uhr (nicht am 4.09.!), Gymnastikraum ab 17:00 Uhr
  • Mittwochs: Gymnastikraum ab 20:00 Uhr (nicht am 22.08. oder 5.09.!)
  • Donnerstags: Gymnastikraum ab 17:00 Uhr
  • Freitags: C-Teil ab 17:00 Uhr, Gymnastikraum ab 17:00 Uhr

Falls sich Änderungen ergeben, wird dieser Artikel aktualisiert.

6.1.2018: Einlaufkids beim Final-Four des Deutschen Tischtennispokals

Die Kinder haben geduldig die Pressekonferenz abgewartet, um auch von Timo Boll Autogramme und ein Foto zu bekommen
Am 6. Januar fand das Tischtennis-Bundesliga-Pokal-Finale statt. Für dieses Ereignis bewarb sich die TTG Walldorf, um mit zehn Kindern an den Händen der Stars in die vollbesetzte „Ratiopharm-Arena“ in Neu-Ulm einzulaufen und Ballkids zu sein. Die Überraschung war groß, als uns der Veranstalter mitteilte, dass die Bewerbung voll überzeugte und wir ausgewählt wurden. Alle Kinder jubelten über diesen Zuschlag und freuten sich vor Glück.

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Unser Training kommt gut an

Viele Kinder haben erfolgreich bei der Kooperation Schule-Verein angefangen und möchten nun weiter Tischtennis trainieren. Nun suchen wir Unterstützung beim Kinder-Training.

  • Wann? Dienstags oder Donnerstags 17 bis 19:30 Uhr
  • Wo? Sporthalle am Schulzentrum
  • Was? Unterstützung der aktuell zwei Trainer.
  • Voraussetzungen? Mindestens 16 Jahre. Liebe zum Tischtennis, Freude an der Arbeit mit Kindern, Bereitschaft zu Fortbildungen, Alles andere lässt sich lernen.
  • Vergütung? Gibt es in Abhängigkeit von der Qualifikation.

Weitere Fragen beantwortet gern unser Jugendwart. Bei Interesse kann man auch gern zu den Trainingszeiten vorbeikommen.

Wir suchen Verstärkung

Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, die uns nach Möglichkeit auch in einer unserer Mannschaften unterstützen. Vielleicht ist jemand zugezogen oder möchte nach längerer Zeit wieder einsteigen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: wer mag, kann 4 bis 5 Mal in der Woche trainieren, 1 oder 2 Mal ist aber eher die Regel. Die Damen spielen in der Verbandsklasse, die Herren decken die Bandbreite von der Bezirksliga bis hinunter zur Kreisklasse D ab. Wir geben (sofern der TTR-Wert nicht dagegen spricht) auch jugendlichen Talenten die Chance, in den entsprechenden Mannschaften mitzuspielen.

Daneben haben wir aber auch Freizeitspieler, die nicht am Verbandsspielbetrieb teilnehmen.

Fragen beantworten gern unsere Damenwartin oder unser Herrenwart.

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"Da1-H": Damen1-Heimspiel,
"Ju2-A": Jungen2-Auswärtsspiel,
"He3-H": Herren3-Heimspiel,
"Mä1-A": Mädchen-Auswärtsspiel,
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